Um dir einen Eindruck des Potenzials von Naturcoaching zu vermitteln möchte ich in einer Beitragsreihe Beispiele der Variation des Gehens als Coachingübungen aufzeigen. Im Beitrag „Wie du gehst so geht es dir“ habe ich beschrieben welchen Hintergrund und Nutzen Coachinginterventionen im Gehen haben.
Diese Übung mit einfacher Anleitung eignet sich auch für das Selbstcoaching oder als Partnerübung, um gemeinsame Beobachtungen zu teilen. Sie ist besonders bei hohem Stressempfinden und bei empfundener Imbalance der eigenen Lebensbereiche (Beruf, Familie, Hobbies, Gesundheit, etc.) zu empfehlen.
Übungsanleitung
Beschreibe zunächst dein (hohes) Lebenstempo in eigenen Worten für dich. Welche Metapher fällt dir ein? Ein ICE, eine Achterbahn, ein Düsenjet? Oder eher eine Dampflok oder sogar eine Schnecke?

Gehe nun eine Weile in diesem imaginierten IST-Tempo (z.B. bis zur nächsten Kreuzung) und achte dabei auf deine Körperempfindungen.
Halte dann inne und überlege wie diese Empfindungen zu deiner aktuellen Lebenssituation passen. Was ist das Gute daran? Was hast du in deinem Körper aber auch um dich herum wahrgenommen? Was verpasst du in dieser Geschwindigkeit vielleicht?
Stelle dir nun im Stehen ein Leben im für dich passenden Tempo oder Rhythmus vor. Welche Metaphern fallen dir ein? Imaginiere die dazu passende Geschwindigkeit.

Gehe nun mit dieser vorgestellten Gehgeschwindigkeit. Überprüfe deine Körperempfindungen beim Gehen.
Ist es vielleicht angenehmer zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten zu variieren oder führt sich ein gleichmäßiges Tempo besser an. Variiere so lange bis es keine inneren Einwände mehr gibt.
Lass dich dann überraschen welche Bilder von Situationen aus deinem Lebensalltag während und nach der Übung vor dir auftauchen.

Hast du Interesse an meinen Coachingangeboten in der Natur? Kontaktiere mich für ein unverbindliches Kennenlerngespräch, um dein Anliegen zu besprechen oder weitere Informationen über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erhalten.